5. März 2026
Ein Investmentclub - oft auch Aktienclub genannt - ist ein Zusammenschluss von Privatanlegern, die ihr Kapital gemeinsam investieren und verwalten. In einem solchen Club zahlen die Mitglieder regelmässig (z. B. monatlich) einen bestimmten Betrag in eine gemeinsame Kasse ein, um damit gemeinsam Wertpapiere oder andere Anlagen zu kaufen. Durch dieses Bündeln von kleineren Anlagebeträgen erreichen die Mitglieder eine bessere Risikostreuung und können Mindestanlagesummen erreichen, die für Einzelne zu hoch wären. Gleichzeitig profitieren sie von degressiven Gebühren bei Banken (höheres Ordervolumen senkt meist die Gebühren) und vom gegenseitigen Austausch von Wissen und Know-how über Finanzmärkte. Viele Investmentclubs dienen neben den finanziellen Zielen auch dem geselligen Erfahrungsaustausch - etwa regelmässige Club-Meetings, in denen Anlagestrategien diskutiert werden. Somit bieten Investmentclubs gerade Einsteigern, Studenten oder Hobby-Investoren eine Gelegenheit, fundierte Entscheidungen zu treffen und von der Gruppe zu lernen.
