Eine Unternehmensbewertung ist selten nur eine Rechenaufgabe, sondern eine nachvollziehbare Schätzung. Sie wird aus Finanzzahlen, Annahmen und einem klaren Zweck hergeleitet: Geht es um Nachfolge, Firmenübergabe, eine Firmenübernahme, eine Finanzierung oder eine Transaktion mit externen Investoren? Schon diese Ausgangslage beeinflusst, welche Bewertungsmethoden und Methoden zur Berechnung passend sind, wie tief die Berechnung gehen muss und wie gross der Aufwand für die Berechnung wird.
In vielen wachsenden Unternehmen übernimmt ein CFO längst mehr als Zahlenpflege. Er übersetzt Finanzen: Welche Produkte tragen wirklich, wo liegen Engpässe, wie sichern wir Liquidität, und welche Investitionen zahlen sich langfristig aus. Genau hier setzen Fractional CFO Services an. Statt eine teure Vollzeitstelle aufzubauen, holen sich Unternehmen einen externen CFO gezielt ins Haus, in einem Umfang, der zur Realität passt: stundenweise, projektbezogen oder als laufende Begleitung.
ESG ist in der Schweiz längst kein freiwilliges Zusatzthema mehr. Für viele Unternehmen ist es zu einer Governance-Frage geworden: Investoren, Kunden, Banken und Geschäftspartner erwarten zunehmend Transparenz, belastbare Nachhaltigkeitsaussagen und nachvollziehbare Prozesse im Umgang mit Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen. Parallel dazu hat sich auch das Gesellschaftsrecht weiterentwickelt. Seit der Aktienrechtsrevision, die am 1. Januar 2023 in Kraft trat, können Generalversammlungen in der Schweiz nicht nur physisch, sondern auch hybrid oder vollständig virtuell durchgeführt werden, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen eingehalten werden.
Ein Investmentclub - oft auch Aktienclub genannt - ist ein Zusammenschluss von Privatanlegern, die ihr Kapital gemeinsam investieren und verwalten. In einem solchen Club zahlen die Mitglieder regelmässig (z. B. monatlich) einen bestimmten Betrag in eine gemeinsame Kasse ein, um damit gemeinsam Wertpapiere oder andere Anlagen zu kaufen. Durch dieses Bündeln von kleineren Anlagebeträgen erreichen die Mitglieder eine bessere Risikostreuung und können Mindestanlagesummen erreichen, die für Einzelne zu hoch wären. Gleichzeitig profitieren sie von degressiven Gebühren bei Banken (höheres Ordervolumen senkt meist die Gebühren) und vom gegenseitigen Austausch von Wissen und Know-how über Finanzmärkte. Viele Investmentclubs dienen neben den finanziellen Zielen auch dem geselligen Erfahrungsaustausch - etwa regelmässige Club-Meetings, in denen Anlagestrategien diskutiert werden. Somit bieten Investmentclubs gerade Einsteigern, Studenten oder Hobby-Investoren eine Gelegenheit, fundierte Entscheidungen zu treffen und von der Gruppe zu lernen.
Ein Personalreglement ist in vielen Schweizer Unternehmen ein zentrales Instrument, um einheitliche Regeln und Richtlinien für das Arbeitsverhältnis festzuhalten. Doch was genau steckt dahinter, und warum lohnt es sich, ein solches Reglement zu haben? In diesem Blogbeitrag geben wir einen umfassenden Überblick, erklären die wichtigsten Inhalte und zeigen praxisnah, worauf grössere Unternehmen (aber auch internationale Firmen mit Niederlassungen in der Schweiz) achten sollten.
Ob Startup, kleines KMU oder grosser Betrieb: In der Schweiz gehört die Lohnbuchhaltung zu den Aufgaben, die besonders sorgfältig erledigt werden sollten. Denn hier geht es nicht nur um die monatliche Abrechnung der Löhne, sondern auch um rechtliche Pflichten: die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge, die Verbuchung in der Finanzbuchhaltung, die Meldungen an die Ausgleichskasse oder die Quellensteuer bei Mitarbeitenden ohne Niederlassungsbewilligung.
Für viele Start-ups stellt sich in der Frühphase die Frage, wie sie möglichst effizient und flexibel ohne aufwendige Kapitalerhöhungen oder sofortige Unternehmensbewertungen an Kapital kommen. Eine attraktive Lösung dafür ist das Wandeldarlehen, auch bekannt als Wandelanleihe oder Convertible Loan.
Die Gründung eines Start-ups ist mit viel Dynamik und Potenzial verbunden – gleichzeitig aber auch mit erheblichen Risiken. In der Schweiz scheitern viele Start-ups bereits kurz nach dem Markteintritt. Studien zeigen, dass ein Grossteil der jungen Unternehmen nicht über die Anfangsphase hinauskommt.
Die Schweiz ist ein attraktiver Standort für junge Unternehmen. Doch wer ein Startup gründen möchte, muss zahlreiche rechtliche Fragen klären. Vom Gesellschaftsrecht über den Handelsregistereintrag bis zu Verträgen und Schutzrechten: Die rechtlichen Grundlagen einer Unternehmensgründung sind entscheidend für den langfristigen Erfolg. Dieser Beitrag beleuchtet die wichtigsten rechtlichen Aspekte, die Gründer in der Schweiz berücksichtigen müssen – einfach erklärt und praxisorientiert.
Beim Unternehmenskauf ist die Due-Diligence-Prüfung ein zentrales Element, um Chancen und Risiken umfassend zu beurteilen. Besonders die rechtliche Due Diligence – auch Legal Due Diligence genannt – steht dabei im Fokus: Sie wird von juristischen Fachleuten durchgeführt, um die rechtlichen Gegebenheiten eines Zielunternehmens detailliert zu analysieren.